Ontwerper
Jean Nouvel
Jean Nouvel, Architekt und Stadtplaner, wurde 1945 im französischen Fumel geboren. Er studierte zunächst in Bordeaux und anschließend an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris, wo er 1971 mit dem Diplome par le Gouvernement abschloss. Nach ersten Berufserfahrungen im Büro von Claude Parent eröffnete er 1970 gemeinsam mit François Seigneu sein erstes eigenes Büro und gründete 1988 Jean Nouvel, Emmanuel Cattani et Associés (bis 1994). Er war Mitbegründer der französischen Architektenbewegung (1976) und des Syndicat de l’Architecture (1979), gründete und leitete die Biennale d’Architecture im Rahmen der Biennale von Paris (1980) und war Vizepräsident des Institut Français d’Architecture (1991). Seit 1983 erhielt er in Frankreich und im Ausland zahlreiche Auszeichnungen und große Anerkennung, darunter den Leone d’Oro der Internationalen Architekturbiennale in Venedig (2000), die Goldmedaille des Royal Institute of British Architects (2001) und den Praemium Imperial (2001). Zu seinen wichtigsten Werken zählen das Institut du Monde Arabe in Paris (1981-87), die Restaurierung des Opernhauses in Lyon (1986-93), die Fondation Cartier pour l’Art Contemporain in Paris (1991-94), die Galeries Lafayette in Berlin (1991-96) und das Kultur- und Kongresszentrum in Luzern (1993-2001).
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